Korfu goes Waldeck

Quelle: Köpfchen 2-2018

„Korfu goes Waldeck“ wird eine erste Fortsetzung schon in diesem Sommer in Kastellaun haben, wo Hotte mit einem Teil der Gruppe einen kleineren Workshop speziell zur Schauspielerei leitet. Auf Einladung unseres Freakquenz-Festival-Teams besuchen sie dabei das Festival und beraten, ob und wie sie 2019 ihr Stück hier aufführen können.

Kurfu4Vorher soll am 6. Oktober 2018 „Waldeck goes Korfu“ in Korfu Premiere feiern. Es handelt sich um ein Projekt des Wilde Rose e.V. und wird gefördert vom BMFFSJ, der Peter Rohland Stiftung und der Sczech-Stiftung.

Kurfu3Weitere Infos auf: waldeck.de

klimareporter° klimareporter° ist ein unabhängiges Online-Magazin zu Klimawandel, Energiewende und Klimaforschung.

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    am 15. August 2018 um 7:52

    In diesem Jahr wurden in Deutschland bereits sieben Exemplare einer tropischen Zeckengattung gefunden, die auch Krankheiten übertragen kann. Wissenschaftler erwarten, dass sich durch den Klimawandel immer mehr wärmeliebende Zeckenarten bei uns ansiedeln. […]

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Café-intern@tional in Büchenbeuren/Hunsrück

Seit über einem halben Jahr gibt es in Büchenbeuren eine Anlaufstelle für Flüchtlinge: das Café International. Im Dorf leben ca. 150 Flüchtlinge, viele unter 27 Jahren alt. Insgesamt leben in dieser Hunsrücker Region ca. 400 Flüchtlinge.

CafeInternational_BuechenbeurenBernd Mauerhof vom Hunsrücker Treff-Mobil:
„Wir engagieren uns in der Arbeit des Cafés und hier vor allem in der Arbeit mit den Jugendlichen. Erklärtes Ziel für die Nachhaltigkeitssicherung ist das Entstehen von Freundschaften und das gegenseitige sich Weiterhelfen in Sprache, Schule oder Wohnungssuche. Ermöglicht werden sollen auch Patenschaften.
Allen, die im Café tätig sind, ist an einer möglichst raschen Integration der Flüchtlinge gelegen; wir unterstützen sie durch notwendige Beratung in der Ankunftsphase, aber auch bei der Wohnraumsuche und auch bei Überwindung ihrer vielen freien Zeit. Wichtig ist der Erwerb der deutschen Sprache.“

„Junge Heimat“

Die Sczech-Stiftung unterstützt die Umsetzung der Idee eines Theaterprojektes. Jugendliche Flüchtlinge, junge hier lebende Migranten und junge Einheimische entwickeln gemeinsam ein Theaterstück. Ein profilierter Regisseur für das Projekt ist bereits gefunden: Horst „Hotte“ Schneider aus Simmern.
Der Start soll im März sein. Das Projekt soll an 3 Wochenenden (jeweils freitags bis sonntags) stattfinden.

 

Ziele des Projektes:

  • Verbesserung der Kommunikation zwischen jungen Flüchtlingen (Somalia, Eritrea, Syrien u.a.), jungen musisch ambitionierten Mitgliedern in hiesigen dörflichen Theatergruppen und jungen Migranten.
  • In 3 Wochenend-Workshops á jeweils 15 TeilnehmerInnen werden Personen aus den genannten Gruppen zusammengeführt, Fähigkeiten ausgelotet und das Kennenlernen gefördert.
  • Bei entsprechenden Übungen gegenseitiges Kennenlernen, Theatertechniken lernen und musische Spezialitäten der verschiedenen Kulturen miteinander verbinden.
  • Ideensammlung für kleine Aufführungen.
  • Im working process werden Bausteine für Aufführungen mit den TeilneherInnen erarbeitet
CafeInternational_BuechenbeurenFacebook
Cafe Intern@tional auf Facebook

 

Innovativ ist, dass erstmals junge Einheimische mit jungen Flüchtlingen und jungen Migranten zusammengebracht werden. Innovativ auch die Kombination aus Bewegung, Action, Musik und vielleicht auch Sprache.

CafeInternationalBuechenbeurenSysrischKurdischerAbendjpg
Café International Büchenbeuren syrisch-kulinarischer Abend am 19.1.2015

 

Tunesische Theatergruppe im Hunsrück

2013 hat eine Gruppe jungendlicher Deutscher (18-25 J.) in Tunesien mit Gleichaltrigen ein gemeinsames Theaterstück entwickelt uraufgeführt. Im September kamen die Tunesier mit 9 Leuten zum Gegenbesuch Deutschland und wohnten auf der Burg Waldeck im Hunsrück.

Erster Programmpunkt nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen sollte ein Mittagessen im Mainzer Landtag sein, organisiert von der Sczech-Stiftung, Gastegeber Landtagspräsident Joachim Mertes.

Es kam alles anders:

Große Hindernisse hatte die tunesische Theatergruppe zu überwinden, deren Fliegerplätze trotz Buchung in Tunis anderweitig vergeben waren. Mittlerweile saß Hotte mit den deutschen Teilnehmer_innen auf Einladung des Landtagspräsidenten in Mainz vor gedecktem Tisch und sie mussten im Endeffekt das Doppelte essen.

Über Dscherba, Berlin, Frankfurt/M kam die Delegation zwei Tage später beim „Freaquenz“-Festival auf Burg Waldeck an.

Hotte: „Die Leute sind sehr nett. Wie Ihr Euch denken könnt. Wahiba kann ins Arabische übersetzen. Und alle sprechen auch französisch und manche auch Englisch.“
Die Tunesier bereiten sich auf folgendes Lied vor, dessen Refrain am Schluss einer kleinen Performance stehen soll:


We are the world, we are the children
We are the ones who make a brighter day
so let’s start giving
There’s a choice we’re making
We’re saving our own lives
It’s true we’ll make a better day
Just you and me