Ebi und Elisabeth unterwegs

Liebe Grüße aus dem mexikanischen Regenwald und und eine tolle Blogadresse erreichen uns heute von Ebi und Elisabeth: https://blauemurmel.blog

Die beiden versuchen im Blog insbesondere auf ökologische und soziale Themen aufmerksam zu machen und werden natürlich viel über ihre Reiseerfahrungen berichten.
Nach Mexico geht es dann weiter nach Nicaragua und dann nach Costa Rica. In 2019 stehen der Senegal, Äthiopien und  Ruanda auf der Route.

Ich bin besonders gespannt auf den Bericht aus Nicaragua. Was ist aus dem Land und Daniel Ortega geworden?

 

Wir sind dann mal weg …

Einer dieser wunderschönen und denkwürdigen Abende im Hunsrück. In der Ohlweiler Mühle des Tagungshaus Hunsrück eV. feiern Petra und Hans Preuß ihren Abschied. Es geht für drei Jahre nach Benin in Afrika.

Die sehr emotionale und persönliche Verabschiedung ihrer Eltern durch die drei Töchter war zweifellos der Höhepunkt des Abends.

Zurück bleiben viele Weggefährten, Freunde und Familie. Hans Preuß war einer der Mitbegründer des Tagungshaus Hunsrück e.V. und kam auch wenn er ansonsten sehr oft als Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe oder Vorstand der GIZ weltweit unterwegs war, immer wieder in den Hunsrück zurück.

Nach der Hitzewelle waren einige der vielen auch von weither angereisten Besucher überrascht, ein Satz der Einladung bewahrheitete sich völlig: „Da ihr alle sturmerprobt seid, wird euch das späte Datum (der 25. August ist im Hunsrück der meteorologische Winterbeginn) nicht schrecken!“

Nachschub aus dem Keller.
So voll war es hier wohl selten und unten am Bach standen die Zelte.
Anfang der 80er Jahre. Zivildienstleistender „Hansi“ Preuß in Simmern bei einer Aktion der sich gerade formierenden Hunsrücker Friedensbewegung.
Flugblattverteilung in Simmern.
Vor 30 Jahren, Anfänge des Tagungshaus Hunsrück eV: Waffeln, Kuchen und Hunsrücker Kartoffelpuffer.

Pressemeldung der GIZ vom 13.04.2018

Preuß wechselt zur Friedrich-Ebert-Stiftung

Prozess der Nachfolge ist angestoßen
Bonn/Eschborn. Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß wird ab dem 1. Juli 2018 Länderrepräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung in Cotonou, Benin. In seiner Sitzung am 13. April hatte der Aufsichtsrat der vorzeitigen Aufhebung seines bis Mitte 2019 laufenden Vertrages zugestimmt. „Wir sehen den Wechsel des Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. „Einerseits freuen wir uns mit dem Kollegen über diese spannende Auslandsaufgabe für eine der großen politischen Stiftungen Deutschlands. Zugleich verlieren wir mit ihm einen vertrauten und sehr geschätzten Kollegen und eine wichtige Stütze in der Gestaltung der unternehmerischen Führungs- und Managementaufgaben“.„Den größten Teil meines Berufslebens habe ich in der GIZ gearbeitet und schätze das Unternehmen und all seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr“, so Preuß. „Mit meinem Wechsel nach Afrika zur Friedrich-Ebert-Stiftung bleibe ich den Themen der internationalen Zusammenarbeit verbunden.“Der neue Aufsichtsratsvorsitzende der GIZ, der Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Martin Jäger, würdigte seine Leistung: „Ich danke Hans-Joachim Preuß für seine langjährige engagierte Arbeit und wünsche ihm das Beste für seine künftige Tätigkeit in Benin.“Preuß arbeitete zwischen 1986 und 1996 in verschiedenen Funktionen für die damalige Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Nach weiteren beruflichen Stationen unter anderem als Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe kam er zum 1. Juli 2009 als Mitglied der Geschäftsführung zurück ins Unternehmen und ist seit Gründung der GIZ im Januar 2011 Mitglied des Vorstands. Dort erfüllt er unter anderem die Funktion des Arbeitsdirektors. Der Prozess zu seiner Nachfolge ist angestoßen.Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

Die Klimatabelle für Cotonou/Benin. Ob das so bleibt? James Hansen denkt, dort ist einer der Brennpunkte in denen sich der Klimawandel viel deutlicher als in USA oder Mitteleuropa bemerkbar macht.

Klimatabelle Cotonou

In "Welt-Sichten": 
 „Ich wollte auf jeden Fall noch einmal ins Ausland“, sagt Preuß, der vor 30 Jahren schon einmal für drei Jahre in dem westafrikanischen Staat gelebt und gearbeitet hat, damals für die GTZ. Nach insgesamt neun Jahren als Geschäftsführer bei der GTZ und Vorstandsmitglied bei der GIZ habe er Lust, wieder stärker an der Basis und vornehmlich inhaltlich zu arbeiten.

Auf seinem neuen Posten in Benin will der promovierte Agrarökonom unter anderem zu der Frage arbeiten, wie in Afrika Beschäftigung gefördert werden kann. Zudem wolle er mit seinem Team vor Ort den Austausch von einheimischen Institutionen wie Gewerkschaften und Universitäten zu arbeitsmarktpolitischen Fragen fördern, sagt Preuß. „Und wenn Zeit bleibt, werde ich auf Spurensuche gehen: Was ist geblieben von den Vorhaben, die wir Ende der 1980er Jahre in Benin angestoßen haben?“

Auf seine Zeit in leitender Position in der staatlichen Entwicklungspolitik zurückblickend sagt Preuß, die Wertschätzung der technischen Zusammenarbeit in der Bundesregierung sei gestiegen. Damit gehe einher, dass innenpolitische Interessen, etwa das Anliegen, Migration und Flucht nach Europa einzudämmen, einen größeren Stellenwert erhalten hätten. Es bleibe eine Herausforderung, mit diesen Erwartungen umzugehen und gleichzeitig die Perspektive von Menschen, Institutionen und Regierungen der Partnerländer in Entwicklungsprogramme einzubringen.

Beruf und Karriere und Karriere

Nach dem Schulabschluss absolvierte Preuß zunächst eine kaufmännische Ausbildung. 1980 nahm er das Studium der Agrarwissenschaften in Gießen auf. Im Anschluss belegte er ein Postgraduiertenstudium am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. 1986 begann Preuß seine berufliche Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit bei der GTZ als Projektassistent in Mauretanien: Bis 1990 war er in verschiedenen Funktionen in Afrika und in der Eschborner Zentrale tätig. In der Zeit von 1991 bis 1994 arbeitete Preuß als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für regionale Entwicklungsforschung der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo er mit einer Fallstudie zur zielgruppenorientierten Agrarforschung in Entwicklungsländern promovierte. Nach seiner Rückkehr in die GTZ 1994 gehörte er bis 1996 der Stabsstelle Unternehmensentwicklung an. 1996 wechselte Preuß zur Welthungerhilfe in Bonn, wo er zunächst als Leiter des Bereichs „Programme und Projekte“ tätig war. Von 2003 bis 2009 war er Generalsekretär der Welthungerhilfe und leitete die Organisation als Geschäftsführer. Ab dem 1. Juli 2009 ist HansJoachim Preuß Geschäftsführer der GIZ, seit 2011 Mitglied des fünfköpfigen Vorstands. In seinen Verantwortungsbereich gehören der Personalbereich sowie die Stabsstellen Informationstechnologie und Revision.

Sein Credo

Um unsere Arbeit mit Herz, Hand und Hirn wirklich gut zu machen, brauchen wir mehr als Engagement und Professionalität. Wir brauchen Leidenschaft und Exzellenz.


Hier ist der neue Wirkungskreis, Friedrich Ebert Stiftung, Benin:

Der neue Wirkungskreis.

Korfu goes Waldeck

Quelle: Köpfchen 2-2018

„Korfu goes Waldeck“ wird eine erste Fortsetzung schon in diesem Sommer in Kastellaun haben, wo Hotte mit einem Teil der Gruppe einen kleineren Workshop speziell zur Schauspielerei leitet. Auf Einladung unseres Freakquenz-Festival-Teams besuchen sie dabei das Festival und beraten, ob und wie sie 2019 ihr Stück hier aufführen können.

Kurfu4Vorher soll am 6. Oktober 2018 „Waldeck goes Korfu“ in Korfu Premiere feiern. Es handelt sich um ein Projekt des Wilde Rose e.V. und wird gefördert vom BMFFSJ, der Peter Rohland Stiftung und der Sczech-Stiftung.

Kurfu3Weitere Infos auf: waldeck.de

 

Christiane Wirtz liest im Bukafski am 13. April 2018

Christiane Wirtz wohnte lange Zeit in der Mainzer Neustadt.

Sie ist 34, als plötzlich die erste Psychose auftritt. »Schizophrenie« lautet die Diagnose. Diese schwere Krankheit von großer Zerstörungskraft ist nach wie vor stark angst- und schambehaftet, und es herrscht große Unkenntnis, obwohl Millionen Menschen in Deutschland von ihr direkt oder indirekt betroffen sind. Die sozialen Konsequenzen dieser Mischung aus Krankheitsfolgen, ChristinaeWirtz_NebenDerSpurUnkenntnis und Ablehnung bekommt Christiane Wirtz grausam zu spüren. Sie verliert alles: Job, Freunde, Eigentumswohnung, Altersvorsorge. Das Leben war vorbei. Aber darf die Gesellschaft zulassen, dass Menschen so tief fallen?

Wirtz erzählt, wie sie komplett abrutschte, lässt Ärzte, Psychologen, Anwälte, Eltern, ehemalige Kollegen zu Wort kommen. Sie fordert eine breite Debatte über psychische Krankheiten, ein Ende der Diskriminierung. Sie appelliert an die soziale Verantwortung der Gesellschaft. Ihre Botschaft an die Betroffenen: Lasst Euch nicht stigmatisieren. Und an die anderen: Baut Vorurteile ab und erkennt, dass eine Krankheit Menschen nicht aussondern darf, dass sie während und nach einer Psychose Solidarität verdienen.

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Bukafski Buchhandlung und Café, Kurfürstenstrasse, 9, 55118 Mainz

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SWR2: Nimm doch einfach deine Tabletten

ChristinaeWirtzFASNachtcafe1Bericht in der AZ-Mainz vom 8.4.2018

Nur in meinem Kopf: Christiane Wirtz beschreibt, wie es ist, „verrückt“ zu sein

Von Christiane Wirtz

MAINZ – Vor etwa 17 Jahren: Ich bin 34 Jahre, wohne in der Mainzer Neustadt in der Leibnizstraße, ich bin festangestellte Hörfunkjournalistin, habe in Mainz studiert, doch mein Leben erscheint mir sinnlos. Ich habe mich in jemanden verliebt, den ich kenne, seit ich 19 bin. Wir arbeiten zusammen, wir sind uns sehr nahe, wir schätzen uns sehr, wir flirten miteinander, doch er ist gebunden. In einer Ehekrise lässt er sich trotzdem auf mich ein, ich mich auch auf ihn, aber die Sache geht nicht zu meinen Gunsten aus.

Ich werde merkwürdig. Findet mein Umfeld. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren während der Arbeitszeit. Die Buchstaben verschwimmen vor meinen Augen auf dem Computerbildschirm, alles ist zu viel, zu viele Eindrücke, zu viel Kummer, zu wenig Halt.

Keiner weiß genau, was mit mir los ist und ich auch nicht. Ich fühle, dass etwas mit mir nicht stimmt, weil alles so unglaublich stressig ist. Ich beantrage Urlaub, buche einen Aufenthalt in Zypern, doch ich habe plötzlich Angst vor dem Flug, irgendetwas Schlimmes wird passieren, ich trete die Reise nicht an. Nach dem Urlaub hat sich nichts verändert, die Situation ist eher noch dramatischer geworden.

Unsinnige Fragen, unsinnige Sachen

 Ich gehe einfach nicht zur Arbeit, ich verbarrikadiere mich in meiner Wohnung in der Leibnizstraße. Ich sitze an meinem Esstisch, rauche und trinke Tee, trinke Tee und rauche. Ich grübele ununterbrochen. Ich frage mich, was ich nur falsch gemacht habe, aber ich frage mich auch völlig unsinnige Sachen, wie, ob der Bergkäse, den ich in einem Bioladen in der Nähe gekauft habe, mit einem Freund aus Holzkirchen zu tun hat, dessen Hobby Bergsteigen ist. Die unsinnigen Fragen, die verrückten Fragen in meinem Leben nehmen zu. Ich frage mich auch, ob der vorbeifahrende Käfer mit dem Kennzeichen MZ-JH2876 etwas mit jemand zu tun hat, dessen Namensinitialen JH sind. Ich vermute, dass der etwas Böses im Schilde führt. Der verfolgt mich wegen irgendwas. Wegen was? Ich fliehe wieder in meine Wohnung und grübele. Wie eine Verrückte.

Denn das bin ich. Verrückt. Am Ende eines langwierigen, mehrmonatigen Prozesses lande ich in der Psychiatrie der Mainzer Unikliniken. „Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis“ lautet die vorläufige Diagnose nach vier Wochen Aufenthalt. Ich bekomme Medikamente, verschiedene werden ausprobiert. Ich bin aber völlig unvorbereitet, mit so einem grausamen Urteil umzugehen. Die Psychiater sagen recht hilflos, was damals Stand der Forschung war: Tabletten nehmen, ruhig verhalten, nicht nachdenken. Für mich ein recht unbefriedigender Rat. Für mich eine Diagnose, die ich nicht akzeptieren will. Ich kämpfe gegen die Krankheit und habe noch viermal eine Psychose, weil ich viermal glaube, ich könnte doch ohne Tabletten auskommen, es ginge mir jetzt gut und ich wäre geheilt. Doch die Krankheit zeigt mir ihre Zähne.

Die vierte Psychose ist die schlimmste

Beim letzten Mal, also durch die letzte Psychose, habe ich sehr viel verloren: meinen Job, meine Eigentumswohnung, habe meine Lebensversicherung aufgebraucht. Vielen Freunden war mein bizarres Verhalten zu viel, viele Bekannte haben sich zurückgezogen. Denn die Wahnvorstellungen wurden immer abstruser: So glaubte ich, ich sei die Tochter von Mick Jagger und die Nichte von John F. Kennedy, mein Bruder der „Red Hot Chili Peppers“-Leadsänger Anthony Kiedis. Einmal dachte ich, mein Vater käme mich mit einem Raumschiff abholen. In der glutheißen Sommermittagssonne habe ich auf dem Kölner Friesenplatz auf ihn gewartet bis in die Nacht. Er kam nicht. Aber ich in die Psychiatrie. Wieder.

Doch ich habe nicht aufgegeben. Die Krankheit hat auch eines erreicht: Sie hat Kraft in mir mobilisiert, von der ich nie geahnt hätte, dass ich sie besitze. Auf die Frage, was mit so einem von vielen Brüchen gekennzeichneten Leben anzufangen ist, habe ich mir die Antwort gegeben: über die Krankheit zu informieren, Missstände, die mir aufgefallen sind, zu benennen und zur Diskussion darüber beizutragen.

Wer schizophren ist, wird ausgegrenzt

Eine Untersuchung der Universität Greifswald aus dem Jahr 2011 nennt erschreckende Zahlen hinsichtlich Stigmatisierungen von Menschen mit einer schizophrenen Erkrankung. Über die Hälfte der Befragten würde es ablehnen, einen Menschen mit Schizophrenie einem Freund vorzustellen (53 Prozent), ihn für einen Job zu empfehlen (63 Prozent), ihn als Mieter zu akzeptieren (58 Prozent), oder in der Familie (60 Prozent). 49 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich in Gegenwart eines an Schizophrenie erkrankten Menschen unwohl fühlen, 37 Prozent haben Angst vor ihm. Das sind grausame Zahlen, meine ich. So schlimm habe ich es selbst nicht empfunden, obwohl ich auch Ablehnung und Unsicherheit im Zusammenhang mit meiner Krankheit erlebt habe. Und da muss sich etwas bewegen. Deshalb habe ich meine Geschichte im Hörfunk veröffentlicht. Deshalb habe ich nun ein Buch geschrieben.

Mittlerweile geht es mir ganz gut. Ich wohne in Köln, habe einen Job und einige der Beziehungen, die geruht haben oder die sogar zerrissen waren, sind neu geknüpft. Gerade das Ansprechen dieser Problematik brachte mir viel Resonanz von Betroffenen und Angehörigen. Es haben sich Menschen bei mir gemeldet, die vorher Berührungsängste hatten, nicht wussten, wie sie mit mir umgehen sollen.

„Ich will etwas gegen die Stigmatisierung tun“

Ich nehme Tabletten, aber relativ niedrig dosiert. Die Medikamente haben gar nicht so harmlose Nebenwirkungen, zu denen eine Art gefühlsmäßiges Eingefrorensein gehört. Beispiel: ein Mensch, der hochdosiert Tabletten nimmt, wird ohne Interesse auf erste Anzeichen des Frühlings reagieren. Während „normale“ Menschen ein Gefühl von Begeisterung und Aufbruch empfinden, spürt ein solcher Mensch wenig oder nichts. Das nimmt Lebensfreude. Ich habe die Krankheit, so schwer es ist, angenommen. Ein Schritt war, diesen Artikel unter meinem Namen zu veröffentlichen. So kann ich mir kein Türchen aufhalten, dass ich ja doch nicht wirklich ein Problem habe. Für das es allerdings nicht „die“ Lösung gibt, sondern nur verschiedene Ansätze. Das eventuell immer mit Tabletten begleitet sein wird. Das Stigmatisierungen mit sich bringt. Aber dagegen, dass die Krankheit ein Tabu ist, tue ich ja jetzt etwas.

Ein Traum ist Wirklichkeit geworden…

Ein Dankesbrief erreichte uns zu Weihnachten von Achim Fuchs aus Beltheim, dem Gründer von Home of Smile: Homeofsmile Brief

Wir haben das Projekt sehr gerne unterstützt.

Link zu Home of Smile

 

Foto: Home of Smile

Unterstützung für psychisch Kranke in Südafrika

Die Sczech-Stiftung unterstützt mit 10.000 ZAR (Südafrikanische Rand) ein Fountain House Projekt, eine Organisation der Cape Mental Health Society in Südafrika. Diese engagiert sich das Stigma zu beseitigen, das mit Problemen der psychischen Gesundheit verbunden ist. Das Fountain House Team wurde um neue Mitarbeiter erweitert, damit mehr Menschen in Not erreicht werden können.

Africa_1Cape Mental Health bietet 22 Programme in schlecht ausgestatteten Gemeinden an um die Versorgungslücke im Bereich der psychiatrischen Versorgung zu verringern. Die Eden Karoo ist mit einer Gesamtbevölkerung von 574.265 Einwohnern, der größten Bevölkerung im Alter von 0-39 Jahren und nur 14,9% der Bevölkerung in der Krankenversicherung als das schlimmste Gebiet des Westkaps identifiziert worden.

Fountain House (SA) ist ein gemeindebasiertes PSR-Zentrum (psychosoziale Rehabilitation), das Menschen mit psychiatrischer Behinderung Dienstleistungen anbietet, um ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft und den Arbeitsplatz zu erleichtern. Dies geschieht durch die Erleichterung des Erlernens von Arbeitsfähigkeiten, die soziale Kompetenzen fördern.

Zibele Qwemesha und Brunnen Hou schrieben an die Sczech-Stiftung:

Bei Fountain House (SA) haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen mit psychiatrischer Behinderung die Möglichkeit zu geben, so unabhängig wie möglich in ihren Gemeinschaften zu leben. Die Teilnahme von Dienstleistungsnutzern an Kunsthandwerk und Kunsthandwerk wird als therapeutische Modalität in unseren täglichen Programmen eingesetzt. Wir führen ein preisgekröntes Programm durch, weil wir zweifelsohne der Meinung sind, dass Menschen mit psychosozialen Behinderungen die gleichen Rechte und Möglichkeiten eingeräumt werden sollten wie jedem anderen Bürger. Unsere Botschaft ist kraftvoll und klar - wir konzentrieren uns auf die Fähigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung und nicht auf ihre Diagnosen oder auf das, was andere als Einschränkungen ansehen.
Im Geschäftsjahr 2015/16 waren es 526 Mitglieder, die unseren Service in Anspruch genommen haben.  Die Mitglieder erhielten durch ihre Teilnahme an den Aktivitäten der vier Arbeitseinheiten des Zentrums, nämlich der Verwaltung, der Gastronomie, der Werkstatt für Kunsthandwerk und der Abteilung für Arbeit und Kommunikation, eine "Training on-the-job"-Ausbildung in einer Vielzahl von Fertigkeiten. Es gab 115 Mitglieder, die Zugang zu Beschäftigungs- oder Qualifizierungsangeboten wie dem Übergangs-Beschäftigungsprogramm (TEP), geförderten Beschäftigungsmöglichkeiten, Praktika in Observatorien und Lernangeboten hatten.
Neben der starken psychosozialen Fähigkeit der Kunst, Einzelpersonen dabei zu helfen, Vertrauen zu gewinnen und sich in die Gesellschaft zu integrieren und zu vernetzen, hat die Kunst die Fähigkeit, das Leben unserer Dienstleistungsnutzer auf tiefgreifende Weise zu verändern. Es ermöglicht den Ausdruck in Form von Bildern und Symbolen, um gelebte Erfahrungen unserer Servicenutzer zu erzählen, wenn Worte nicht ausreichen. So ebnet die Kunst den Weg zu Wellness, emotionaler Wiedergutmachung und letztendlich zur Genesung. Unser Hauptziel ist es, unseren Individuen zu ermöglichen, wettbewerbsfähige Partner in der Kunstwelt zu sein. Durch unsere verschiedenen Initiativen im Rahmen unseres Tagesprogramms hoffen wir, dies zu ermöglichen.

Unsere jährliche Ausstellung (Einladung wird nach Fertigstellung verschickt) findet am 22. und 23. Februar 2018 im Theater Nassau statt. Damit diese Veranstaltung ein Erfolg wird, benötigen wir die Unterstützung von Sponsoren wie Ihnen, die uns helfen, das Gespräch zu ändern und etwas anderes auszuprobieren. Alle im Vorjahr getätigten Spenden haben uns im Werkstattbereich enorm geholfen, da es uns gelungen ist, Materialien für die von uns hergestellten und später verkauften Produkte zu beschaffen. Es ist uns auch gelungen, neue Tische und Stühle zusammen mit Schränken zu kaufen, mit denen wir unseren Lagerbestand in der Einheit sicher aufbewahren. In diesem Jahr haben wir die Kunstausstellung mit einem Musikkonzert kombiniert; Ziel ist es, die Talente unseres Künstlers einem anderen Publikum zugänglich zu machen, damit wir seine Verkaufschancen erhöhen und seine Bekanntheit als Kunsthandwerker erhöhen können. Wir haben eine Patenschaft erhalten, die unsere Standardkosten für die Zusammenstellung dieser Veranstaltung decken würde und benötigen Ihre Unterstützung mit finanziellen Mitteln, damit wir unser Projekt kunsthandwerklich aufwerten und unseren Künstlern und Handwerkern ein Stipendium zur Verfügung stellen können. Es ist unsere langfristige Strategie, unsere Ausstellungen und Stände, an denen wir jedes Jahr teilnehmen, zu verbessern, was uns hilft, ein Einkommen zu generieren und unsere Türen offen zu halten.
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Mitgliedern, die in der Werkstatteinheit arbeiten, das Foto zeigt die neuen Tische und Stühle, die wir gekauft haben. Wir hoffen, dass die Fotos zeigen, wie Ihre Beiträge zu bedeutenden Fortschritten in unserer Welt beigetragen haben, sowohl in ästhetischer Hinsicht als auch dadurch, dass sie unseren Mitgliedern helfen, Produkte in einer geeigneten und ergonomisch akzeptablen Umgebung zu betreuen und zu produzieren.
Wir sind dankbar für Ihre konsequente und kontinuierliche Unterstützung, vor allem in einer Zeit, in der unser finanzielles Klima nicht gerade für psychiatrische Dienste attraktiv ist. Fountain House würde es sehr begrüßen, wenn Sie an dieser bedeutenden sozialen Investition in Bezug auf die Förderung unserer Künstler und Handwerker durch Sponsoring unserer Veranstaltung teilnehmen würden.

Mit freundlichen Grüßen,
Zibele Qwemesha,
Brunnen Hou

Reflecta Film-Festival in Mainz

Die Sczech-Stiftung unterstützt das Reflecta Film-Festival, das vom 11.-13.08.2017 an der wunderbaren Planke Nord in Mainz stattfinden wird. Freut euch auf drei Tage voller großer Fragen mit vielen Facetten, ohne einfache Antworten. Zwischen Schiffscontainern widmen sich das Festival der Zukunft, die wir leben und gestalten möchten – in Form von Filmen, Workshops, Entdeckungstouren, guter Musik und feinem Essen.

Reflecta_2017Mainz
REFLECTA 2017 @Planke Nord Mainz

Festival Programm

Reflecta_Tickets

Was braucht der Mensch wirklich, um glücklich zu sein?

Auch in diesem Jahr werden wir das rheinland-pfälzische Cantania Projekt sponsern. Eine wunderbare Idee. Die Premiere 2012 war für mich das faszinierendste Konzert das ich je in der Mainzer Phönix Halle erleben durfte.
Bei der Cantania 2016 mit dem Titel „Babaua – Die Leiden der Mimi“ geht es um bedeutende Fragen: Was ist wichtig im Leben? Sind gebildete Menschen glücklicher oder besser dran als andere? Ist technischer Fortschritt immer positiv und tut den Menschen gut? Gibt es die große Liebe, also den einen Menschen, mit dem man das ganze Leben zusammen sein möchte? Wenn ja: Wie findet man ihn oder sie? Was braucht der Mensch wirklich, um glücklich zu sein?
Das Ende bleibt offen. Vielleicht muss jeder von uns selbst darüber nachdenken …

Cantania – Schulsingprojekt aus Barcelona

Cantania findet seit 2012 in Rheinland-Pfalz unter der Federführung des gemeinnützigen Vereines „Musikforum Kastellaun e.V.“ und unter der künstlerischen Leitung von Volker Klein statt. Bisher haben etwa 4000 Kinder teilgenommen, die in 10 Konzerten in Mainz, Koblenz und Neustadt a. d. Weinstraße die Kantaten „50 Millionen Sekunden“ und „Rambla Libertad“ (Straße der Freiheit) zu Aufführung gebracht haben. Darüber hinaus gab es Konzerte in Bremen und in Coburg.
Cantania ist eine Wortschöpfung aus dem Katalanischen und bedeutet so viel wie zeitgenössische Kantate. Cantania ist ein Schulsingprojekt des Konzerthauses L´Auditori in Barcelona für Schüler/innen der dritten bis sechsten Klassen mit dem Ziel, Kinder für das Singen zu begeistern.

Cantania existiert bereits seit 25 Jahren. Die Deutschlandpremiere fand 2012 in Mainz statt. Jedes Jahr wird für das Projekt bei einem Komponisten und einem Textautor aus Katalonien ein knapp einstündiges Werk für großen, meist einstimmig singenden Kinderchor, 8 Profimusiker und (in der Regel) zwei Gesangssolisten in Auftrag gegeben.
2015 Jahr haben in Barcelona und anderen Städten Spaniens etwa 42.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen und das aktuelle Werk in etwa 80 verschiedenen Konzerten aufgeführt. In Deutschland waren es ca. 1000 Kinder aus 40 Grund- und weiterführenden Schulen.

Cantania Projektphasen

1. Zwei verpflichtende, ganztägige Fortbildungen für die teilnehmenden Lehrer/innen (als Dienst am anderen Ort anerkannt).
2. Die Einstudierungsphase in den beteiligten Schulklassen (ca. 5 Monate).
3. Das gemeinsame Konzerterlebnis (je nach Räumlichkeit mit 250 – 800 Kindern und professionellen Musikern). Diesem geht (nur) eine etwa einstündige Generalprobe mit allen Beteiligten voraus.

Zur Einstudierung der Kantate erhalten die beteiligten Musiklehrer/innen einen Klavierauszug, eine Chorpartitur, CDs, Bilder und eine Beschreibung der herzustellenden Requisiten, sowie Videos der zu lernenden Choreographien.

Cantania Ziele:

Gemeinsame musikalische Erlebnisse können eine große Menge positiver Energie freisetzen.
Besonders beim gemeinsamen Singen sind u. a. Offenheit, Authentizität, aufeinander Hören und miteinander Gestalten, wichtige Grundlagen.
Diese zu fördern gehört mit zu den Zielen von Cantania.
Darüber hinaus möchte das Projekt:
– Kindern (auch denen, die aus eher kulturfernen Familien kommen) Freude am Singen und an der Musik vermitteln.
– allen Schülern die Teilnahme ermöglichen, unabhängig von ihren sonstigen schulischen Leistungen und Ihrer sozialen und kulturellen Herkunft.
– der täglichen Arbeit im Klassenzimmer eine neue soziale Dimension geben durch die gemeinsame Arbeit an einem Kunstwerk, das sich an der Lebenswirklichkeit der Kinder orientiert.
– den beteiligten Schülern ein unvergessliches musikalisches Erlebnis ermöglichen durch die Kombination von Profimusikern, großem Kinderchor und Konzertraum.
– Den Austausch und die gemeinsame Arbeit der Musiklehrer an verschiedenen Institutionen erleichtern.

Quellen: Musikforum-Kastellaun

Umweltbewusst einkaufen

14 Supermärkte und Discounter nahm das Unternehmarkt_asdmen Rank a Brand unter die Lupe. Untersucht wurden die Nachhaltigkeit in den Bereichen Transparenz, Klima- und Umweltschutz sowie fairer Handel. Welche sind nachhaltig?

Nachhaltigkeitsberichte gibt es nur von 4 der untersuchten Unternehmen

SupermarktRanking2015RankaBrand
Rank a Brand Supermarkt Bewertung 2015

Lediglich Alnatura, Rewe, inklusive Penny, sowie Real innerhalb der Metro Group veröffentlichen einen Nachhaltigkeitsbericht. Aldi Nord dagegen berichtet z. B. noch nicht einmal über Maßnahmen zum Klimaschutz.

Kein Unternehmen erhielt die Bestnote A in Sachen Nachhaltigkeit

Von B bis E wurden folgende Unternehmen eingestuft:

  • Note B: Alnatura, Denn’s, Bio Company
  • Note C: Rewe, Penny
  • Note D: Real, Netto und Edeka
  • Note E: Kaiser‘s, Spar, Kaufland und ganz am Schluss: Lidl, Aldi Nord und Aldi Süd.

Die Bio-Unternehmen mit der Note B werden von Rank a Brand als empfehlenswert eingestuft.

Fairness und Klimaschutz bringen Punkte

Solche Informationen wurden u. a. für das Ranking als positiv bewertet:

  • Bericht über Emissionswerte pro Quadratmeter Verkaufsfläche (Rewe: 224 kg CO2e je qm, Metro Group/Real: 273 kg CO2 je qm),
  • Veröffentlichung einer Klimabilanz (Rewe, Real),
  • Informationen zum Bezug von erneuerbaren Energien (Alnatura, Denn’s, Bio Company),
  • Bilanz über das Abfallaufkommen (Alnatura),
  • Angabe des Anteils an umweltzertifizierten Produkten am Gesamtsortiment (Rewe Group, Netto, Real),
  • Textilprodukte im Sortiment mit Global Organic Textile Standard (GOTS),
  • sozialzertifizierte Produkte wie Kaffee, Schokolade oder Tee im Sortiment (alle).

hier gibt es weitere Informationen zu der Untersuchung von Rank a Brand

Berlin_bis_esmir_vom_Leibefaellt_2
„Bis es mir vom Leibe fällt“ in Berlin entdeckt, weiß leider nicht mehr wo.

Reflecta 2015/Frankfurt

Ja, der Anspruch wurde erfüllt. Es waren Überraschungen dabei, Perspektivenwechsel, Ideen und Anregungen habe ich mehr bekommen als ich mit nach Mainz zurücktragen konnte.

In Zeiten von Flüchtlingsströmen, häufig begleitet von der Angst vor Identitäts- und Kulturverlust, befasste sich das Reflecta Festival Team sehr gelungen mit „Identitäten“. Die ganz praktischen Fragen: Wie gehen wir mit uns selber um? Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Wie behandeln wir unsere Mitmenschen?

So plauderte ich unverhofft einige Zeit mit Shai Hoffmann, dem Hauptdarsteller des Eröffnungsfilmes „3min of Fame, Love and Peace„. Er, der Jude, spielte beeindruckend einen Muslim mit fürchterlichen Existenzkrisen – und Teile seiner eigenen Lebensgeschichte in der muslimisch-jüdischen Komödie aus Kreuzberg. Finanziert über Crowdfunding.  Ein filmisches Experiment von Architekt Van Bo Le-Mentzel („habe keinen blassen Schimmer von Film“). Das Resultat (der Film) ist genau so wichtig wie der Entstehungsprozess (Moslems und Juden machen einen Liebesfilm über den Koran).

Shai Hoffmann muss auch im wirklichen Leben von einem Tag zum nächsten planen, er verdankt sein Leben auch in der Wirklichkeit einer Nierenspende von „Babba“. Er steckt so voller Ideen und Hoffnungen. Eine frische Brise aus Kreuzberg die mir da in mein „am jeden Monatsersten gibt es Geld vom Arbeitgeber“ Leben fegt.

Einige Sätze von Bo Le-Mentzel in Facebook: Der Film lief. und die Leute lachten, sie weinten, sie fühlten den Film und lebten die Geschichten, die wir erzählten. Das Publikum hat unseren Film angenommen. Eine Algerierin musste sogar drei Mal den Saal verlassen, weil dieser Film sie zu stark an ihre eigene Vergangenheit erinnert hatte. er traf sie zu tief. eine Frau mit kurzen blondgrauen Haaren kam nach der Premiere zu mir und sagte, dass der Film Sie sehr berührt hätte. Der Autor und Theologe Prof. Milad Karimi gestand mir, dass er mehrere Male Tränen in den Augen hatte. Nadia Doukali sagte zu mir: Mit der „Lies-Szene“ hast du alle Moslems „kaputt gemacht“. sie meinte damit, dass wir damit sie alle emotional tief berührt hätten. für alle Nichtmoslems: Die „Lies-Szene“ ist eine Anspielung auf die erste Offenbarungsgeschichte von Mohammed dem Propheten. jeder Muslim kennt sie in und auswendig. Ein Journalist, den ich sehr schätzte, gestand mir, dass ihm der Film ganz und gar nicht gefiel. Er fand die erste Hälfte „lapidar“ und das Ende war etwas „stringenter“ aber ihm viel zu religiös. Er war der Meinung, dass die Menschen besser dran wären, wenn wir die Religion nicht bräuchten. ich fragte ihn, ob es ein religiöser Film war. das Wort Islam fällt an keiner Stelle unseres Filmes. In der Tat spielen viele Szenen in religiösen Häusern, doch nur weil auf dem Geldschein des US-Dollars „in God WE Trust“ steht, macht das ja nicht den Dollarschein zu einem religiösen Artefakt.

Heute berichtet die Berliner Zeitung im Feuilleton über unseren Film 3min of Fame, Love & Peace. Der „Jude“ da in der Überschrift bin ich…aber vielmehr bin ich Mensch, der gerne neue Welten betritt. Der Film ist ab heute auf unserer Webseite zu sehen. Wir laden euch hiermit herzlich ein, ebenfalls eine neue Welt zu begehen: www.3min-film.de

Wir könnten, Wir sollten, Wir hätten doch…

Grandios der Kurzfilm  Wir könnten, Wir sollten, Wir hätten doch…von David M. Lorenz.  Sonntagabend im verschneiten Deutschland, kurz vor dem Tatort. Im Fernsehen laufen die gewohnten Nachrichten über Flüchtlingskatastrophen an der Küste Italiens, in der Küche wird Sushi auf einer Platte gestapelt. Ein Pärchen freut sich auf einen gemütlichen Abend zu zweit, doch plötzlich klingelt ein Fremder, dem es draußen zu kalt ist. Es entbrennt ein Streit darüber, was man nun tun könnte, sollte oder müsste…

ShoutOutLoud

ShoutOutLoad war auch auf dem Reflecta Festival engagiert.

Klimawandel, Ressourcenverknappung, Armut & Hunger, Globalisierung, Urbanisierung, demographischer Wandel – wir sehen uns heutzutage mit einer Vielzahl an fundamentalen Herausforderungen konfrontiert. Diese prägen und beeinflussen unser Handeln in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen – lokal bis global, gegenwärtig und vor allem zukünftig.

Wir wollen durch kleine Projekte lokal Nachhaltigkeit fördern und erhoffen uns durch die damit einhergehende Informations- bzw. Aufklärungsarbeit langfristige Effekte in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

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Mehr Infos, siehe auch Reflecta in Facebook

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