Ebi und Elisabeth unterwegs

Liebe Grüße aus dem mexikanischen Regenwald und und eine tolle Blogadresse erreichen uns heute von Ebi und Elisabeth: https://blauemurmel.blog

Die beiden versuchen im Blog insbesondere auf ökologische und soziale Themen aufmerksam zu machen und werden natürlich viel über ihre Reiseerfahrungen berichten.
Nach Mexico geht es dann weiter nach Nicaragua und dann nach Costa Rica. In 2019 stehen der Senegal, Äthiopien und  Ruanda auf der Route.

Ich bin besonders gespannt auf den Bericht aus Nicaragua. Was ist aus dem Land und Daniel Ortega geworden?

 

Wir sind dann mal weg …

Einer dieser wunderschönen und denkwürdigen Abende im Hunsrück. In der Ohlweiler Mühle des Tagungshaus Hunsrück eV. feiern Petra und Hans Preuß ihren Abschied. Es geht für drei Jahre nach Benin in Afrika.

Die sehr emotionale und persönliche Verabschiedung ihrer Eltern durch die drei Töchter war zweifellos der Höhepunkt des Abends.

Zurück bleiben viele Weggefährten, Freunde und Familie. Hans Preuß war einer der Mitbegründer des Tagungshaus Hunsrück e.V. und kam auch wenn er ansonsten sehr oft als Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe oder Vorstand der GIZ weltweit unterwegs war, immer wieder in den Hunsrück zurück.

Nach der Hitzewelle waren einige der vielen auch von weither angereisten Besucher überrascht, ein Satz der Einladung bewahrheitete sich völlig: „Da ihr alle sturmerprobt seid, wird euch das späte Datum (der 25. August ist im Hunsrück der meteorologische Winterbeginn) nicht schrecken!“

Nachschub aus dem Keller.
So voll war es hier wohl selten und unten am Bach standen die Zelte.
Anfang der 80er Jahre. Zivildienstleistender „Hansi“ Preuß in Simmern bei einer Aktion der sich gerade formierenden Hunsrücker Friedensbewegung.
Flugblattverteilung in Simmern.
Vor 30 Jahren, Anfänge des Tagungshaus Hunsrück eV: Waffeln, Kuchen und Hunsrücker Kartoffelpuffer.

Pressemeldung der GIZ vom 13.04.2018

Preuß wechselt zur Friedrich-Ebert-Stiftung

Prozess der Nachfolge ist angestoßen
Bonn/Eschborn. Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß wird ab dem 1. Juli 2018 Länderrepräsentant der Friedrich-Ebert-Stiftung in Cotonou, Benin. In seiner Sitzung am 13. April hatte der Aufsichtsrat der vorzeitigen Aufhebung seines bis Mitte 2019 laufenden Vertrages zugestimmt. „Wir sehen den Wechsel des Kollegen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagt Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH. „Einerseits freuen wir uns mit dem Kollegen über diese spannende Auslandsaufgabe für eine der großen politischen Stiftungen Deutschlands. Zugleich verlieren wir mit ihm einen vertrauten und sehr geschätzten Kollegen und eine wichtige Stütze in der Gestaltung der unternehmerischen Führungs- und Managementaufgaben“.„Den größten Teil meines Berufslebens habe ich in der GIZ gearbeitet und schätze das Unternehmen und all seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr“, so Preuß. „Mit meinem Wechsel nach Afrika zur Friedrich-Ebert-Stiftung bleibe ich den Themen der internationalen Zusammenarbeit verbunden.“Der neue Aufsichtsratsvorsitzende der GIZ, der Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Martin Jäger, würdigte seine Leistung: „Ich danke Hans-Joachim Preuß für seine langjährige engagierte Arbeit und wünsche ihm das Beste für seine künftige Tätigkeit in Benin.“Preuß arbeitete zwischen 1986 und 1996 in verschiedenen Funktionen für die damalige Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH. Nach weiteren beruflichen Stationen unter anderem als Generalsekretär der Deutschen Welthungerhilfe kam er zum 1. Juli 2009 als Mitglied der Geschäftsführung zurück ins Unternehmen und ist seit Gründung der GIZ im Januar 2011 Mitglied des Vorstands. Dort erfüllt er unter anderem die Funktion des Arbeitsdirektors. Der Prozess zu seiner Nachfolge ist angestoßen.Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

Die Klimatabelle für Cotonou/Benin. Ob das so bleibt? James Hansen denkt, dort ist einer der Brennpunkte in denen sich der Klimawandel viel deutlicher als in USA oder Mitteleuropa bemerkbar macht.

Klimatabelle Cotonou

In "Welt-Sichten": 
 „Ich wollte auf jeden Fall noch einmal ins Ausland“, sagt Preuß, der vor 30 Jahren schon einmal für drei Jahre in dem westafrikanischen Staat gelebt und gearbeitet hat, damals für die GTZ. Nach insgesamt neun Jahren als Geschäftsführer bei der GTZ und Vorstandsmitglied bei der GIZ habe er Lust, wieder stärker an der Basis und vornehmlich inhaltlich zu arbeiten.

Auf seinem neuen Posten in Benin will der promovierte Agrarökonom unter anderem zu der Frage arbeiten, wie in Afrika Beschäftigung gefördert werden kann. Zudem wolle er mit seinem Team vor Ort den Austausch von einheimischen Institutionen wie Gewerkschaften und Universitäten zu arbeitsmarktpolitischen Fragen fördern, sagt Preuß. „Und wenn Zeit bleibt, werde ich auf Spurensuche gehen: Was ist geblieben von den Vorhaben, die wir Ende der 1980er Jahre in Benin angestoßen haben?“

Auf seine Zeit in leitender Position in der staatlichen Entwicklungspolitik zurückblickend sagt Preuß, die Wertschätzung der technischen Zusammenarbeit in der Bundesregierung sei gestiegen. Damit gehe einher, dass innenpolitische Interessen, etwa das Anliegen, Migration und Flucht nach Europa einzudämmen, einen größeren Stellenwert erhalten hätten. Es bleibe eine Herausforderung, mit diesen Erwartungen umzugehen und gleichzeitig die Perspektive von Menschen, Institutionen und Regierungen der Partnerländer in Entwicklungsprogramme einzubringen.

Beruf und Karriere und Karriere

Nach dem Schulabschluss absolvierte Preuß zunächst eine kaufmännische Ausbildung. 1980 nahm er das Studium der Agrarwissenschaften in Gießen auf. Im Anschluss belegte er ein Postgraduiertenstudium am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik. 1986 begann Preuß seine berufliche Tätigkeit in der Entwicklungszusammenarbeit bei der GTZ als Projektassistent in Mauretanien: Bis 1990 war er in verschiedenen Funktionen in Afrika und in der Eschborner Zentrale tätig. In der Zeit von 1991 bis 1994 arbeitete Preuß als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für regionale Entwicklungsforschung der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo er mit einer Fallstudie zur zielgruppenorientierten Agrarforschung in Entwicklungsländern promovierte. Nach seiner Rückkehr in die GTZ 1994 gehörte er bis 1996 der Stabsstelle Unternehmensentwicklung an. 1996 wechselte Preuß zur Welthungerhilfe in Bonn, wo er zunächst als Leiter des Bereichs „Programme und Projekte“ tätig war. Von 2003 bis 2009 war er Generalsekretär der Welthungerhilfe und leitete die Organisation als Geschäftsführer. Ab dem 1. Juli 2009 ist HansJoachim Preuß Geschäftsführer der GIZ, seit 2011 Mitglied des fünfköpfigen Vorstands. In seinen Verantwortungsbereich gehören der Personalbereich sowie die Stabsstellen Informationstechnologie und Revision.

Sein Credo

Um unsere Arbeit mit Herz, Hand und Hirn wirklich gut zu machen, brauchen wir mehr als Engagement und Professionalität. Wir brauchen Leidenschaft und Exzellenz.


Hier ist der neue Wirkungskreis, Friedrich Ebert Stiftung, Benin:

Der neue Wirkungskreis.

Brief an meine Bank wg. Donald Trump

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren Banker,

Sie haben mir eine Werbemail in mein Bank Postfach geschickt.

Überschrift: „Amtseinführung: Donald Trump bewegt die Märkte. Profitieren Sie von Kursbewegungen“

Ich finde das einfach widerlich und bin geschockt von Ihrem Versuch mit Donald Trump Umsatz zu generieren. Sie fordern mich auf „Nutzen Sie Ihre Renditechancen und viel Erfolg beim US-Handel!“

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis: Ich finde Donald Trump unmoralisch und gefährlich. Es kommt für mich nicht in Betracht von den Auswirkungen der Politik dieses Menschen Profit zu schlagen. Außerdem ist Donald Trump sprunghaft und unberechenbar.
Wenn Sie Anlageempfehlungen auf Basis dieser Politik aussprechen, muss ich nicht nur an Ihrem Sachverstand zweifeln.

Gruß aus Mainz,
Reinhard SczechComdirectTrumpBankBoni

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Home of smile

Achim Fuchs aus Beltheim beschreibt wie alles begann:

Im Januar 2013 habe ich eine Patenschaft für ein Mädchen aus einem Waisenhaus in Kimweas (das liegt in der Nähe von Embu) in Kenia übernommen. Der Verein gab mir Informationen über das „Josephine Wambui Waisenhaus“ und den Alltag dort. Im Juli flog ich mit meiner 17jährigen Tochter dorthin, um mir selbst vor Ort ein Bild zu machen.
Mit vier großen Koffern voll Spenden mit Turnschuhen, Jeans, T-Shirts, Bällen und mehr wurden wir herzlich aufgenommen. 14 Tage waren wir dort und es sollte ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Im Dezember 2013 bin ich für zwei Monate wieder dorthin geflogen. Diesmal allerdings, um beim Bau von mehreren Räumen, Toiletten, Klärgrube, Waschraum, etc. zu helfen.

Die Zimmer wurden unbedingt benötigt, damit die 12 Mädchen und 11 Jungen im Alter von 7 bis 16 nicht mehr in zwei kleinen Räumen leben müssen. In den zwei Monaten durfte ich miterleben, wie wichtig es für diese Kinder ist, in einem Heim aufzuwachsen, das ihnen Liebe, Geborgenheit und Schutz gibt. Sie lernen dort füreinander zu sorgen, gehen gemeinsam in die Schule, spielen und machen ihre Haus- und Heimaufgaben gemeinsam. Kurz: Sie helfen sich gegenseitig.

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Eigentlich sollte es nur eine Patenschaft für ein Kind in Afrika sein. Doch Hans-Joachim Fuchs aus Beltheim wollte mehr über die Lebensumstände seines Patenkindes wissen und besuchte es in Kenia. Quelle: homeofsmile.de/

Wieder Zuhause in Deutschland angekommen, war mir schnell klar, dass ich viel mehr helfen möchte. In meiner Familie, bei Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen fand ich schnell Unterstützung.
Wir haben den Verein „Home of Smile e.V.“ gegründet. Mit diesem Verein wollen wir mittellose Kinder, deren Eltern an Krankheiten wie z.B. Malaria, Tuberkulose, AIDS etc. gestorben sind, helfen. Viele dieser Waisen leben auf der Straße, ungebildet, verarmt, aufgegeben von der Gesellschaft, sich allein überlassen, missbraucht und ausgebeutet.

Wir wollen ihnen ein Zuhause geben, in dem sie geliebt werden, Geborgenheit erfahren und geschützt sind. Sie bekommen eine Schulausbildung, sollen nach Ihren Fähigkeiten gefördert werden, eine faire Chance erhalten, sich zu eigenständigen, selbstbewussten und für die Gemeinschaft wertvollen Menschen zu entwickeln, sei es im Studium oder Beruf.

Wir brauchen Ihre Unterstützung als Spender, Förderer oder Sponsor. Bitte helfen Sie uns, den Kindern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.

Selbstverständlich arbeiten wir alle ehrenamtlich, so dass Ihre Spenden zu 100 % den Kindern zu Gute kommen.


 

Nach einer Vorstellung auf der Gesellschafter Versammlung von Höhenwind hat auch die Sczech-Stiftung beschlossen, „Home of Smile e.V.“ finanziell zu unterstützen. Ein tolles Projekt.

Prof. Harald Lesch entlarvt AfD-Programm

Das Thema, mit dem die AfD bekannt geworden ist, ist die Zuwanderung. Aber wie sieht es eigentlich mit ihren Aussagen zum Klima- und Umweltschutz aus? Harald Lesch macht den Faktencheck.

Leider sind AfD Anhänger mit Fakten nicht zu erreichen. Siehe Vertrauen wichtiger als Information.

Höhenwind mit Soulfood

Der 15. Januar war für mich der faszinierendste Tag im noch neuen Jahr 2016. Werner Vogt, Geschäftsführer der Höhenwind-Park GmbH hatte eine unverfängliche Einladung geschickt: „seit diesem Jahr wirken wir in unserem Repräsentanz Büro im historischen Dreikönigenhaus in Koblenz, welches nun komplett fertiggestellt worden ist. Dies` möchten wir gerne mit Ihnen feiern.“ Na ja, ich hatte in Koblenz studiert, der Intercity ist von Mainz in 51 Minuten am Koblenzer Hauptbahnhof und ich war neugierig auf unser „Repräsentanz Büro“. Die Erwartungen waren nicht sehr hoch „halt auch nur ein Büro“ – dachte ich.

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Koblenzer Höhenwind Repräsentanzbüro im Dreikönigenhaus, in der Kornpfortstraße 15, ganz in der Nähe des „Deutschen Ecks“, der künstlich aufgeschütteten Landzunge an der Mündung der Mosel in den Rhein.

Im kalten Januar rechnete ich mit vielleicht zwanzig Interessierten, die den Weg dorthin finden würden. Dann einige Tage vor dem Termin neue Mail von der Höhenwind Projektassistentin Heike Gilles: „auf Grund erfreulich vieler Anmeldungen findet der Auftakt zu unserer Einweihungsfeier im Gewölbekeller des alten Kaufhauses statt. Später werden wir ins Dreikönigenhaus wechseln.“

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Im Gewölbekeller des alten Koblenzer Kaufhauses. Eines von fünf Gebäuden in diesem Nachhaltigkeitsprojekt

Locker gekleidet in Jeans und Pullover kam ich im Gewölbekeller des alten Kaufhauses in der Koblenzer Altstadt an. Werner Vogt und Rudi Dick begrüßten mich in feinem dunklen Jacket, Clemens Ronnefeldt kann aus München angereist und es versammelten sich so nach und nach an die hundert Menschen, von denen ich nur wenige kannte. Mir war noch nicht klar, dass Gewölbekeller, Dreikönigenhaus und einiges mehr engstens miteinander verknüpft sind.

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Werner Vogt berichtet mit viel Humor über die Anfänge von Höhenwind im Hunsrück
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Martin Görlitz erläutert den Gebäudekomplex bis zu den historischen Ursprüngen in der Römerzeit und bauliche Abenteuer bei der Renovierung

Bei Sekt, Kaffee und den obligatorischen Windbeuteln war die Stimmung locker/feierlich und der Gewölbekeller machte mich neugierig. Nach einigen interessanten Gesprächen landete ich dann am Tisch von Martin-Görlitz, dem Initiator dieses wundervollen Projektes in der Koblenzer Altstadt. Aus dem kurzen Gespräch  zur Umweltsituation frei zitiert: „Wenn ich so weitermache, weil ich nicht weiß was los ist, handele ich grob fahrlässig. Wenn ich es aber weiß, handele ich vorsätzlich – und wir müssen schon lange über die Konsequenzen unsere Lebensweise Bescheid wissen.“

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Standorte der Görlitz-Stiftung in der Koblenzer Altstadt.

Von dem was Martin Görlitz in Koblenz bisher schon geschafft hat, bin ich zutiefst beeindruckt. Kurzer Abriss: Martin Görlitz war Vorsitzender der von ihm gegründeten, später europaweit tätigen GÖRLITZ AG, die Datensysteme für den Energiebereich liefert. 2011 verkaufte er seine Anteile und brachte ein Vermögen in die von ihm 1995 gegründete Görlitz Stiftung ein. Sein Credo auf der Stiftungsseite: „Wir sollten unseren Kindern eine Welt hinterlassen, die lebenswert ist und in der die Grundlagen unserer Existenz nicht zerstört, sondern von uns verbessert wurden. Dieser Verantwortung stelle ich mich und möchte einen Beitrag leisten, gerade deshalb, weil sich unsere Gesellschaft von diesem Ideal immer mehr entfernt.“

Ich empfehle wärmstens auf  Webseiten der Stiftung und ihren Ausgründungen zu schnuppern:
Martin-Görlitz-Stiftung für Energie, Umwelt und Soziales

In Zusammenarbeit mit allen Hochschulen der Region entsteht in der Koblenzer Altstadt ein Zentrum für Nachhaltigkeit und zukunftsfähiges Wirtschaften:

ISSO – Institute for Social and Sustainable Oikonomics

Jugendwerkstatt Energie&Technik

Nach den Vorträgen von Werner Vogt, Martin Görlitz und Clemens Ronnefeldt ging es vom Gewölbekeller zum Dreikönigenhaus. Hier gab es bei Soulfood leckeres Essen, Probefahrten mit Elektroautos von Tesla und BMW, den neuesten Stand zur Elektromobilität, die schönen Büros von Höhenwind und viele, viele interessante Gespräche.

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Die Höhenwind-Park Gmbh residiert ganz oben.

Nach diesen Eindrücken werde ich jedenfalls nun öfters mal wieder den Intercity von der Landeshauptstadt nach Koblenz buchen. Hier laufen spannende Projekte, die hoffentlich weit abstrahlen.

Klimaschutz und Gerechtigkeit

Du hast einen schrulligen Onkel der immer noch sagt „Hör‘ mir auf mit Klimawandel, die Wissenschaftler sagen jedes Jahr was anderes? Einen Kollegen, der kundtut „alles halb so schlimm, was geht mich der Klimawandel an“? Einen Chef der ruft: „Wachstum ist am wichtigsten für uns, später werden wir schon was gegen den Klimawandel erfinden“?

Der RBB Film Klimaschutz und Gerechtigkeit ist bestens geeignet für Aufklärung zu sorgen.

Klimaschutz und Gerechtigkeit

16.11.2015 | 28:53 Min. | UT | Verfügbar bis 16.11.2016 | Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg

KlimaschutzUndGerechtigkeit3Trotz der blutigen Anschläge will Frankreich Ende des Monats Gastgeber des Klimagipfels in Paris bleiben. Die hohen Kohlenstoffwerte in der Atmosphäre und die Erderwärmung zwingen zum Handeln. Der heißeste Sommer seit Beginn der Messungen brachte Deutschland Tornados, brennende Getreidefelder und einen riesigen Flüchtlingsstrom. Gibt es da Zusammenhänge?

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Öl-Lobby sponserte Kriegsverbrecher

Klasse Beiträge gibt es von der RBB OZON Redaktion.

Populäre Wissenschaft
Auf allen weiteren Montags-Sendeplätzen setzt die Redaktion Wissenschaft/Bildung populäre Wissenschafts-, Tier- und Naturfilme ein, die selbst produziert oder von anderen ARD-Anstalten übernommen werden.

WissensZeit im rbb
Das Bildungsangebot des rbb Fernsehens, montags bis freitags, 6:20 Uhr bis 6:50 Uhr.

nano
Die Redaktion arbeitet am 3sat-Wissenschaftsmagazin „nano“ mit, das gemeinsam von ARD, ZDF, ORF und dem Schweizer Fernsehen produziert wird. Das rbb Fernsehen sendet „nano“ montags bis freitags um 6:50 Uhr.

 

Birgit Berg: „Wer sich das Denken abnehmen läßt, darf sich nicht wundern, wenn man ihm bald auch den Kopf abnimmt.“

Reflecta 2015/Frankfurt

Ja, der Anspruch wurde erfüllt. Es waren Überraschungen dabei, Perspektivenwechsel, Ideen und Anregungen habe ich mehr bekommen als ich mit nach Mainz zurücktragen konnte.

In Zeiten von Flüchtlingsströmen, häufig begleitet von der Angst vor Identitäts- und Kulturverlust, befasste sich das Reflecta Festival Team sehr gelungen mit „Identitäten“. Die ganz praktischen Fragen: Wie gehen wir mit uns selber um? Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Wie behandeln wir unsere Mitmenschen?

So plauderte ich unverhofft einige Zeit mit Shai Hoffmann, dem Hauptdarsteller des Eröffnungsfilmes „3min of Fame, Love and Peace„. Er, der Jude, spielte beeindruckend einen Muslim mit fürchterlichen Existenzkrisen – und Teile seiner eigenen Lebensgeschichte in der muslimisch-jüdischen Komödie aus Kreuzberg. Finanziert über Crowdfunding.  Ein filmisches Experiment von Architekt Van Bo Le-Mentzel („habe keinen blassen Schimmer von Film“). Das Resultat (der Film) ist genau so wichtig wie der Entstehungsprozess (Moslems und Juden machen einen Liebesfilm über den Koran).

Shai Hoffmann muss auch im wirklichen Leben von einem Tag zum nächsten planen, er verdankt sein Leben auch in der Wirklichkeit einer Nierenspende von „Babba“. Er steckt so voller Ideen und Hoffnungen. Eine frische Brise aus Kreuzberg die mir da in mein „am jeden Monatsersten gibt es Geld vom Arbeitgeber“ Leben fegt.

Einige Sätze von Bo Le-Mentzel in Facebook: Der Film lief. und die Leute lachten, sie weinten, sie fühlten den Film und lebten die Geschichten, die wir erzählten. Das Publikum hat unseren Film angenommen. Eine Algerierin musste sogar drei Mal den Saal verlassen, weil dieser Film sie zu stark an ihre eigene Vergangenheit erinnert hatte. er traf sie zu tief. eine Frau mit kurzen blondgrauen Haaren kam nach der Premiere zu mir und sagte, dass der Film Sie sehr berührt hätte. Der Autor und Theologe Prof. Milad Karimi gestand mir, dass er mehrere Male Tränen in den Augen hatte. Nadia Doukali sagte zu mir: Mit der „Lies-Szene“ hast du alle Moslems „kaputt gemacht“. sie meinte damit, dass wir damit sie alle emotional tief berührt hätten. für alle Nichtmoslems: Die „Lies-Szene“ ist eine Anspielung auf die erste Offenbarungsgeschichte von Mohammed dem Propheten. jeder Muslim kennt sie in und auswendig. Ein Journalist, den ich sehr schätzte, gestand mir, dass ihm der Film ganz und gar nicht gefiel. Er fand die erste Hälfte „lapidar“ und das Ende war etwas „stringenter“ aber ihm viel zu religiös. Er war der Meinung, dass die Menschen besser dran wären, wenn wir die Religion nicht bräuchten. ich fragte ihn, ob es ein religiöser Film war. das Wort Islam fällt an keiner Stelle unseres Filmes. In der Tat spielen viele Szenen in religiösen Häusern, doch nur weil auf dem Geldschein des US-Dollars „in God WE Trust“ steht, macht das ja nicht den Dollarschein zu einem religiösen Artefakt.

Heute berichtet die Berliner Zeitung im Feuilleton über unseren Film 3min of Fame, Love & Peace. Der „Jude“ da in der Überschrift bin ich…aber vielmehr bin ich Mensch, der gerne neue Welten betritt. Der Film ist ab heute auf unserer Webseite zu sehen. Wir laden euch hiermit herzlich ein, ebenfalls eine neue Welt zu begehen: www.3min-film.de

Wir könnten, Wir sollten, Wir hätten doch…

Grandios der Kurzfilm  Wir könnten, Wir sollten, Wir hätten doch…von David M. Lorenz.  Sonntagabend im verschneiten Deutschland, kurz vor dem Tatort. Im Fernsehen laufen die gewohnten Nachrichten über Flüchtlingskatastrophen an der Küste Italiens, in der Küche wird Sushi auf einer Platte gestapelt. Ein Pärchen freut sich auf einen gemütlichen Abend zu zweit, doch plötzlich klingelt ein Fremder, dem es draußen zu kalt ist. Es entbrennt ein Streit darüber, was man nun tun könnte, sollte oder müsste…

ShoutOutLoud

ShoutOutLoad war auch auf dem Reflecta Festival engagiert.

Klimawandel, Ressourcenverknappung, Armut & Hunger, Globalisierung, Urbanisierung, demographischer Wandel – wir sehen uns heutzutage mit einer Vielzahl an fundamentalen Herausforderungen konfrontiert. Diese prägen und beeinflussen unser Handeln in allen Lebensbereichen und auf allen Ebenen – lokal bis global, gegenwärtig und vor allem zukünftig.

Wir wollen durch kleine Projekte lokal Nachhaltigkeit fördern und erhoffen uns durch die damit einhergehende Informations- bzw. Aufklärungsarbeit langfristige Effekte in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik.

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Mehr Infos, siehe auch Reflecta in Facebook

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Clemens Ronnefeld im Nahen Osten

Vom 18. bis zum 31. Oktober 2015 war ClemClemens_7ens Ronnefeld mit Förderung der Sczech-Stiftung in Israel und Palästina. In einem Interview mit Radio München berichtet er
von Erfahrungen während dieser Reise sowie über Perspektiven für den israelisch-palästinensischen Konflikt

 

Verletzung der Menschenrecht in Israel und Palästina

Israel – Palästina: Clemens Ronnefeld bereiste den NaClemens_4hen Osten und berichtet uns über massive Verletzungen der Menschenrechte, Geschichtsklitterung, problematischen Siedlungsbau, kulturelle Unterdrückung, wirtschaftliche Destabilisierung und viel Gewalt.

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Link zu dem sehr hörenswerten Bericht in Radio München

Aber er bringt auch Aussagen wie diese mit, die er im Kibuz Sara gehört hat: „Wenn wir auf die Gefühle gegenseitig achten, können wir zusammen leben. Aber zuerst haben wir das Leiden der jeweils anderen Seite anzuerkennen. Erst ist wichtig, den Narrativ der jeweils anderen Seite anzuerkennen, auch wenn wir nicht übereinstimmen. (micha)Clemens Ronnefeld ist seit 1992 Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes, betreibt politische Analysen zu

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m Beispiel zu den Konflikten in der Ukraine, dem Nahen und Mittleren Osten, den Nachfolgestaaten Jugoslawiens und dem Kaukasus. Sein Ziel ist es die Friedensbewegung zu vernetzen und zu stärken, durch seine Besuche in Krisengebieten, Beratungen oder dadurch, dass er Sachspenden mitbringt. Er kam am ersten November von seiner Reise aus Nahost zurück.Clemens_2

 

Südafrika: Kunst mit psychisch Kranken

Seit 25 Jahren gibt das Fountain House in Kapstadt, Südafrika, psychisch Kranken und Behinderten eine Zuflucht. Ungefähr hundert Betroffene verbringen hier täglich ihre Zeit. Engagierte Betreuer versuchen sie wieder in die Gesellschaft und in ein „normales“ Leben zu integrieren. Hierbei stehen künstlerische Aktivitäten im Vordergrund; einmal im Jahr gibt es eine Art „Kunstevent“: Eine Kunstausstellung, die ausschließlich von Menschen mit psychischen Krankheiten erstellt wird. Es werden Bilder ausgestellt, sowie getöpferte oder aus Perlenhandwerk hergestellte Gegenstände.

Seit 2007 wird von der Sczech-Stiftung das jährliche Kunstevent finanziell unterstützt

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Für die ausstellenden Künstler ist dies meist die einzige Gelegenheit im Jahr zu zeigen, was sie können und ein wenig aus ihrem Schattendasein herauszutreten. Da die staatliche Pension von Menschen mit psychischen Krankheiten in Südafrika sehr, sehr gering ausfällt, ist alleine die Beschaffung der Materialien eine große Herausforderung für die Künstler. Zu diesem Event werden Geschäfte der Umgebung, Galerien und Menschen eingeMentalHealth2015_3laden, die das Fountain House unterstützen, um eine möglichst hohe Aussenwirkung zu erzielen. Die meisten Kunstwerke werden zum Verkauf angeboten.

 

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Post aus Südafrika

29 October 2015

Dear Reinhard

All of us at Fountain House, SA would like to take this opportunity to acknowledge, with much appreciation, your generous support and donation of funding for our Annual Art Exhibition. Your donation will greatly contribute to the event’s success!

Your social investment enables us to continue to pursue our goals of providing a service to people with intellectual and psychiatric disability. Also, your support means that those who suffer from being marginalised and stigmatised as a result of their condition, are supported and held within their community by our social workers and Volunteers, through programmes that are run.

The Arts provide a creative and stimulating outlet for individuals. The aesthetics allow for interpretation and inspiration to those who come and embrace the experience of our Arts and Craft Exhibition. Not to mention the support and self-confidence it gives our members who partake in the event.

More extensively, this event will help us raise awareness about intellectual and mental illness, as well as promote mental health. By educating those around us, we hope to reduce the incidences of prejudice of intellectual disability and mental illness and promote social inclusion.

Once again we would like to thank you and express our sincerest gratitude. We value your input as a partner committed to on-going social change.

 

Kind regards,

Zaida Frank

Psychosocial Rehabilitation Worker: Fountain House SA

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