Können wir den Krebs besiegen?

Filmtip von Martin:

Die Diagnose Krebs löst Angst aus. Doch die Fortschritte in der Krebsmedizin sind beachtlich. Viele Patienten erfahren, dass auch Metastasen oder Rückfälle kein Todesurteil sein müssen. Der Film unternimmt eine Reise zu Wissenschaftlern, die neue Therapien entwickelt haben, und zu Patienten, die ihre Erkrankung überwunden haben.

Wissenschaftler in den USA entwickelten Medikamente, die den einstmals unheilbaren schwarzen Hautkrebs stoppen können. Inzwischen gibt es neue Arzneimittel gegen Brustkrebs, die ihre Wirkstoffe auf einzigartige Weise in die Tumorzelle einschleusen. Forscher der Universität San Francisco fanden eine Therapie gegen Prostatakrebs, bei der die Patienten allein durch eine Veränderung der Lebensgewohnheiten den Tumor erfolgreich in Schach halten oder auch vollständig überwinden können. Auch die biologische Krebstherapie hat sich weiter entwickelt. Derzeit arbeitet das Krebsforschungszentrum Heidelberg an vielversprechenden Strategien gegen den Darmkrebs.
Der Film unternimmt eine Reise zu Wissenschaftlern, die neue Therapien entwickelt haben, und zeigt deren Anwendung in der Praxis. Er stellt Patienten aus Berlin und anderen Städten Deutschlands vor – Menschen, die es bereits geschafft haben, ihre Erkrankung zu überwinden. Und andere, die gerade auf dem Weg sind, die Herausforderung Krebs zu bewältigen

Film von Angelika Wörthmüller

Es tut sich viel, der Film hat spannende Neuigkeiten über eine Krankheit, von der jeder dritte *) von uns irgendwann einmal betroffen sein wird.
*) Die Ratschläge der Wissenschaft beherzigen und das Risiko deutlich reduzieren: pflanzliche Ernährung, viel Bewegung, das ist auch sehr, sehr gut für die Umwelt.

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Aus einem Tumorforum dazu der Kommentar:
Sehr motivierend und wieder mal zeigt sich -für mich galt ;-), das man doch in der Schulmedizin und der Forschung weiter dran bleibt und ich mir Hoffnung machen darf, dass auch die Schulmedizin hinsichtlich Prognosestellung dazu lernt.
Integrative Therapie und komplentärmedizin Behandlungsformen werden immer mehr Standard und dürfen auch bei den traditionellen Medizinerin Einkehr halten.
Jedenfalls überleben viele ihre Prognosen….
UND werden teilweise ganz gesund. Sicher ist das individuell von Mensch zu Mensch und Tumor zu Tumor verschieden, aber im Vergleich von vor 20 oder 10 Jahren… ermunternd, aber doch müde machend, ich gehe jetzt schlafen.
Danke für den Link !
styrianpanther

Wow, positiv überrascht

Union Investment verwaltete per 31. Dezember 2013 ein Vermögen von 206,2 Milliarden Euro.  Das ist richtig fett. Mit dabei, die Anlagen meiner „Riesterrente“. Ich habe meiner Bank geschrieben und am 1. Juni eine Antwort bekommen:

AW: Ihre E-Mail vom 27.05.2015 (Vorgang: 1200259)

Sehr geehrter Herr Sczech,
 
vielen Dank für Ihre E-Mail.
 
Gern nehmen wir zu den von Ihnen angesprochenen Punkten Stellung:
 
Klima- und Umweltschutz nehmen wir bei Union Investment sehr ernst. Union Investment steht schon lange mit CO2-intensiven Unternehmen im Dialog und dringt auf Emissionsreduktionen. Wenn große Unternehmen nicht an das Carbon Disclosure Project (CDP) berichten, verweigern wir Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung, denn das ist für uns ein denkbar schlechtes Signal. Darüber hinaus suchen wir den Dialog mit den Unternehmen zum Thema CDP.
 
Zusätzlich sprechen wir dies auch auf den Hauptversammlungen aktiv an. Beispielhaft haben wir Ihnen eine Passage aus der Hauptversammlungsrede von RWE beigefügt, die unser Fondsmanager Ingo Speich am 23. April 2015 vor den RWE Aktionären in Essen gehalten hat:
 
„RWE ist nach wie vor der größte Kohlendioxid-Emittent in Europa – ein trauriger Negativrekord! Welche Maßnahmen sehen Sie am effektivsten und dringlichsten an, um den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren? Hohe CO2-Emissionen sind gleichbedeutend mit hohen Kosten, da die Emissionsrechte gekauft werden müssen. RWE muss alles daran setzen, die CO2-Emissionen und damit die Kosten für die Aktionäre zu reduzieren – denn niemand sonst zahlt die Zeche!
Bei der Verringerung der CO2-Emissionen helfen auch die erneuerbaren Energien. RWE ist immer noch das Schlusslicht mit nur 7,5 Prozent der Stromerzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien. Gibt es Möglichkeiten, auch mit dem künftig geringeren Investitionsbudget den Ausbau der erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben? Wie sieht es mit Offshore Wind aus?“
 
Als aktiver Aktionär nutzen wir gezielt unsere Möglichkeiten. Wir nehmen Einfluss auf strategische Entscheidungen von Unternehmen, in die wir investieren, damit soziale und ökologische Aspekte berücksichtigt werden. Im Sinne unseres Vote & Voice-Ansatzes führen wir jährlich mehr als 4.000 Gespräche mit Unternehmen und nehmen zirka 1000 Proxy Voting-Rechte wahr. Auf Hauptversammlungen treten unsere Experten als Redner auf und sensibilisieren für Themen wie Coporate Governance, Auswirkungen von CO2-Emissionen auf die Umwelt, Chancen erneuerbarer Energien, Konsequenzen von Rüstungsbeteiligungen und Kapitalmaßnahmen.
 
Weitere Details wie wichtig Union Investment die Thematik „Nachhaltigkeit“ ist, erfahren Sie unter dem folgendem Link auf unserer Homepage: https://unternehmen.union-investment.de/startseite/wofuer-wir-uns-engagieren/anspruch-grundsaetze/nachhaltigkeit.html
 
Bei Ihrer UniProfiRente sind per 30. April 2015 lediglich 3,1 Prozent im Fonds UniEuroRenta (Basis Wertpapiervermögen) in Anleihen aus den Branchen Energie, Versorgung sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe investiert.
 
Haben Sie weitere Fragen? Rufen Sie uns einfach an, wir sind gern für Sie da.
Mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt am Main
 
Union Investment Privatfonds GmbH
 
René Kirsten
Kundenbetreuer
 
_________________________________
Union Investment Privatfonds GmbH
Weißfrauenstraße 7
60311 Frankfurt am Main
http://www.union-investment.deUnion_Investment_2010_logo

 

 

                            Mein Schreiben vom 27.5.2015:

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

vielen Dank für ihr Schreiben zur Anpassung der Sonderbedingungen für meine Altersvorsorge in der UniProfiRente.

Ich bin sehr besorgt über die realen Bedrohungen durch den Klimawandel und empfinde es moralisch und finanziell falsch, in Unternehmen zu investieren, deren Geschäftsmodelle das Verbrennen von mehr Öl, Gas und Kohle beinhalten.

Ich möchte Sie herzlich um Antworten zu folgenden Fragen bitten:

  • Welcher Anteil meiner UniProfiRente Anlagen wird in Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie investiert?
  • Mit welchen Maßnahmen, falls vorhanden, kann ich sicherstellen, dass meine UniProfiRente Anlagen nicht in Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie investiert werden?
  • Wenn es keine fossile Brennstoff freie Optionen bei Union Investment gibt, werden Sie versuchen in der Zukunft welche anzubieten? Organisationen wie FTSE und MSCI bieten bereits Indizes an, die fossile Brennstoffindustrien ausschließen.
  • Ich möchte, das Union Investment sich zum Ausstieg von den Top-200-Unternehmen mit fossilen Brennstoffen innerhalb von fünf Jahren verpflichtet und etwaige neue Investitionen in diese Unternehmen sofort stoppt. Ich bin besorgt über die finanziellen Risiken, da diese wahrscheinlich gezwungen sein werden, große Teile ihrer bestehenden Reserven in der Erde zu lassen. Analysen zeigen, dass in den letzten Jahren Pensionsfonds, die Anlagen aus fossilen Brennstoffen veräußert haben, finanziell die in fossilen Energieträgern investierten übertroffen haben. 2014 hatte der US-amerikanische Rockefeller Brothers Fund nach intensiven Analysen den Ausstieg aus „fossil fuel investments“ beschlossen.
  • Wenn die Union Investment Privatfonds GmbH sich zur keiner Strategie der Desinvestition aus fossilen Energieträgern verpflichtet, wird sie prüfen das Kohlenstoff-Risiko der Anlagen zu verringern?
  • Gibt es Pläne von Union Investment, eine kohlenstoffarme Wirtschaft durch Investitionen zu fördern?

 Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

 Mit freundlichen Grüßen

 Reinhard Sczech

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Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine im Jahr 2000 in London gegründete Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, dass Unternehmen und auch Kommunen ihre Umweltdaten veröffentlichen wie die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und den Wasserverbrauch. Einmal jährlich erhebt das CDP im Namen von Investoren anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken und Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Das CDP verwaltet die mittlerweile weltweit größte Datenbank ihrer Art.

Mehr als 655 institutionelle Anleger unterstützen das Projekt als so genannte „Signatory Investors“. Zusammen genommen verwalten diese Investoren ein Vermögen von mehr als 78 Billionen US-Dollar und sind damit im Besitz eines Großteils der umsatzstärksten börsennotierten Unternehmen der Welt. [1] Das CDP ist unabhängig und finanziert sich durch ein breites Spektrum an Sponsoren, außerdem durch Mitgliedsbeiträge und im Rahmen von besonderen Projekten und Partnerschaften. Die von den Unternehmen freigegebenen Daten und die jährlichen CDP Berichte sind auf der Internetseite des CDP für alle Interessenten frei verfügbar. Die Investoren, die das CDP unterstützen, erhalten auch Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen.

Insgesamt gibt es 31 Samples, aufgeteilt nach Ländern, Regionen bzw. Sektoren.

 

Weitere Infos:
https://www.geld-bewegt.de/wissen/geld-versicherungen/nachhaltige-geldanlage/nur-wenige-rentenversicherungen-konsequent-nachhaltig

https://enorm-magazin.de/garantiert-saubere-rendite

 

Hunsrücker Energiewende (auch) in Kanada erzählt

Die deutsche Energiewende erzählt der ehemalige Landrat des Rhein-Hunsrück-Kreises geschickt und anschaulich auch in Kanada.

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Useful Links:


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German experts to share best practices in renewable energy

Thought Leaders Forum on Oct. 29 will explore what it would take to make Alberta and Canada renewable energy leaders
October 24, 2014

Bertram Fleck is a lawyer and long-serving chief administrative office of Rhein-Hunsrueck county in Germany. Under his leadership, the county has become a net energy exporter by harnessing wind and solar energy.


Imagine living in an area with 100-per-cent renewable electricity. Science fiction? Not according to two German experts on renewable energy who will tell a University of Calgary audience next week what it’s like, how you get there.“Many people might think that 100-per-cent renewable energy is a futuristic idea from Star Trek, but it’s happening now in regions in Germany,” says Faculty of Social Work associate professor Mishka Lysack.“It’s remarkable,” says Lysack. “In 10 years, Germany has moved from six- to 28-per-cent renewable electricity. Over nine million Germans already live in regions with 100-per-cent renewable electricity. Today, about 380,000 Germans work in the renewables sector – far more than in oil, gas and coal. ”For location details and to register for the free Oct. 29 Thought Leaders forum, click here.Participants will hear how Germany’s Rhein-Hunsrueck county, with a population of more than 100,000, is electrically powered by wind and solar energy. In fact, the county produces 177 per cent of what it needs, making it a net exporter of electricity.Bertram Fleck, chief administrative officer, says Rhein-Hunsrueck was motivated to decrease its dependence on foreign sources — mainly oil and natural gas — and to create jobs. Reduced CO2 emissions is another benefit.“However, the most important reason for us was the explosive growth of energy costs, for which we had to find an alternative,” he says.“Nationally, the energy supply in Germany was and still is dependent on imports from Arab countries and Russia. In 2012, $130 billion Canadian was spent on energy imports nationwide,” says Fleck.Remarkably, the renewable energy suppliers have mostly been small, community-based power generators, sometimes single-family dwellings. In all, there are now two million power generators in Germany. Lysack believes the model offers important possibilities for Albertans.

“People in regions of Alberta value being energy self-sufficient, creating local jobs, and being resilient to the shocks of price fluctuations,” he says. “There are social, economic and environmental benefits, as well. That’s why Premier Prentice has been talking about a coal phase-out, highlighting renewables as a priority.”

The German renewable-energy movement has had remarkable success, and yet has had its challenges too, says Christine Wörlen, a Berlin-based consultant who has worked with national and international agencies on renewable energy for the past 15 years.

At first it was a smooth ride, as the public’s enthusiastic embrace of renewable-energy projects took everyone by surprise.

“In 2005, we said, ‘Oh, we’ve had record growth this year,’” Wörlen recalls.

“Then that record growth doubled and the year after that, it doubled again. We were constantly exceeding our expectations.”

But in the past year, the four major electricity producers have fought back. Marketing campaigns claimed that German consumers pay more for electricity because of renewables. Fleck says this argument ignores the fact that traditional power has long been subsidized by government.

“We are now experiencing a backlash in terms of policies. The large utilities are losing revenue,” explains Wörlen, because the law ensures renewable energy is used before other forms, which creates redundancy in portions of fossil-fuel-based electrical power.

Canada can benefit from Germany’s experience, she says, partly by emphasizing how hundreds of thousands of jobs were created in her country through community-based power generation. Also, renewable technology such as wind and solar equipment is much cheaper now than when Germany began to adopt it.

“The renewables trend is going to continue because, on a global scale, everything points in that direction,” Wörlen says. “It’s the only choice that makes sense.”

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Oct. 29, 2014 – Energiewende (Energy Shift): The Remarkable Renewable Energy Transformation in Germany: an inspiration for Alberta.

The share of renewable electricity in Germany rose from 6% to nearly 25% in only ten years. It is estimated that this share will be more than 40% by 2020.

  • How did Germany manage transition its energy system toward renewable energy so quickly?
  • Which policy tools were most effective?
  • What was the role of the municipalities and small businesses?
  • What is the economic spinoff of the transition in energy prices, job creation and the vitality of communities?

More than two decades ago, Germany adopted the first feed-in-tariff regulation, followed in 2000 of the Renewable Energy Act (EEA), giving priority to renewable energy generation to the grid. The Germany’s development bank KfW was also another tool mobilised in the energy transition: it supports municipalities and other actors to invest in renewable energy and energy efficiency.

The economic spinoffs are numerous, including:

  • Job creation. Today, roughly 380,000 Germans work in the renewables sector – far more than in the conventional energy sector. In addition, between 100,000 – 150,000 of net job creation is expected in the period from 2020 to 2030.
  • Decrease in electricity price. In 2012, wind and solar energy have driven down prices on the wholesale power market by more than 10%. Since 2010, prices are down by 32%.
  • Promotion of community’s and small business’ projects. By 2013, more than half of investments in renewables had been made by small investors.

Reference: Energy Transition: The German Energiewende, Heinrich Böll Foundationm November 2012, Revised January 2014, Energytransition.de (http://energytransition.de/2012/10/key-findings/)

Download speakers‘ presentation

  • Landrat Bertram Fleck’s presentation: click here
  • Dr. Christine Woerlen’s presentation: click here

In the media

  • Big pay­offs from clean energy, German official says, ‘Everything is impossible until it’s done’, By David Howell, in Edmonton Journal October 29, 2014: Click here
  • Green Party says reports that renewable energy can’t cut it are ’nonsense‘, By Hal Roberts, National Bureau; in Toronto Sun, First posted: Thursday, October 30, 2014 06:40 PM EDT: Click here

Keynote speakers

1) Bertram Fleck, Chief Administrative Officer (Landrat in German) of Rhein-Hunsrueck County

Born in 1949, Bertram Fleck is a lawyer and since 1989, Chief Administrative Officer (Landrat in German) of Rhein-Hunsrueck County, Germany (101,000 inhabitants, 400 employees). Prior to this, his high level civil service experience includes working in various tax offices in the financial administration of Rhineland-Palatinate, in the regional tax office, and as personal assistant to the Minister of Finance (equivalent to Treasury Secretary in the U.S.). Mr. Fleck has more than 23 years of experience in regional administration and sets priorities on various projects in the areas of climate protection and renewable energies.

About the Rhein – Hunsrück 100+% Renewable Energy District. Targets: 236% renewable power by 2014; 507% renewable power by 2020; 828% renewable power by 2050; 100% net zero emissions heat and transportation by 2020.

2) Dr. Christine Wörlen, founder and CEO of Arepo ConsultDr. Christine Wörlen is the founder and CEO of Arepo Consult, a small consulting company on sustainable energy in Berlin, Germany. She has been working in renewable energy for 15 years, starting with her work for the German parliament’s study commission on sustainable energy and her doctoral thesis. As Programme Manager at the Global Environment Facility she was responsible for the GEF grants for the World Bank, UNDP, UNEP and the regional multilateral development banks’ project in renewable energy in developing countries and emerging economy. Later as Head of Renewable Energies of the German Energy Agency dena, she managed support programs to German renewable energy companies and renewables’ grid integration. At Arepo Consult she is advising policy makers, NGOs, companies and international organizations on sustainable energy policy, monitoring and evaluation and the German Energiewende.

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Crowdfunding Film zur Energiewende von Frank Farenski

Wir zocken mit unserem Planeten

Menschen lebten noch nie auf der Erde, 2 Grad wärmer als es war, bevor wir in den späten 1800er Jahren mit der Verbrennung fossiler Brennstoffe begannen. Klima-Experten sagen, wir riskieren grundlegend das Leben auf diesem Planeten zu verändern, wenn wir die 2-Grad-Marke passieren.

„Dies ist Glücksspiel mit dem Planeten“, sagte Gernot Wagner, leitender Ökonom bei dem Environmental Defense Fund und Co-Autor des Buches „Klimaschock.“ Stichworte sind Super-Dürren, steigende Meeresspiegel und Massensterben.
Siehe  CNN Video.

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Klimwandel: 10.000 im Kurs der Freien Universität

….. und ich bin dabei!

Mehr als 10.000 Menschen aus 150 Ländern haben sich für ein kostenloses Online-Hochschulstudium eingeschrieben. Sie lernen die besten Werkzeuge kennen, um Fehlinformationen der Klimawissenschaft Leugner zu entlarven.

Der Kurs der Universität von Queensland in Australien, hat einige der weltweit führenden Klimawissenschaftler rekrutiert, zusammen mit Psychologen, Wissenschaftshistorikern und dem weltberühmten Naturgeschichten Moderator Sir David Attenborough. Denial101x.

Kursleiter sind Wissenschaftlerinnen und Teilnehmer an der Skeptical Science Website.
Es geht vor allen Dingen darum, Falschinformationen, die von steinreichen Lobbygruppen in Umlauf gebracht werden, etwas entgegenzusetzen. Mit einer Reihe von Mythen, die die Existenz der globalen Erwärmung herunterzuspielen und die Schwere der Klimaauswirkungen herunterzuspielen, soll aufgeräumt werden.
Der Massive Online Open Course (MOOC) ist für jedermann mit einer High School (Gesamtschule) Qualifikation oder höher und sollte ein bis zwei Stunden pro Woche in Anspruch nehmen.
Der Klimawandel betrifft alle, jetzt gilt es die schlimmsten Auswirkungen zu vermeiden.
Einschreibungen für Denial101x sind noch offen.

Höhenwind expandiert

1994 hatte im Hunsrück eine handvoll vorrausschauender Menschen beschlossen aktiv etwas gegen die Erderwärmung und für den Klimaschutz zu tun.
Das Ergebnis war der erste Bürgerwindpark Höhenwind im Hunsrück, an dem ich mich damals mit 160 Menschen beteiligt habe (drei Mühlen in Beltheim, eine in Norath).
2010 führten wir die erste Repoweringmaßnahme im Hunsrück durch und ersetzten 2 Anlagen der 600 KW-Klasse durch 2 WEA mit jeweils 2.350 KW – die umweltfreundliche Stromproduktion wurde versiebenfacht.
Alle Anlagen wurden mit Bürgerbeteiligung realisiert, mittlerweile sind 302 Beteiligte an insgesamt 5 Bürgerwindgesellschaften mit 8 Anlagen beteiligt.
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Mitmachen?hoehenwind35

REFLECTA – Rethink Your World

Die Sczech-Stiftung hat dem gemeinnützigen Verein Reflecta e.V. eine finanzielle Förderung für die Arbeit an neuen Projekten zugesagt.

Reflecta Facebook
Reflecta auf Facebook

Sylvia Meilin Weber schreibt im Dezember 2014 in DIE WELT:
„Die Welt ein bisschen besser machen – oder zumindest gemeinsam darüber nachdenken, wie das gehen könnte: Das „Reflecta“-Dokumentarfilmfestival hat sich das Motto „Rethink your World“ auf die Fahnen geschrieben und will Fragen stellen wie: Was macht uns zu dem, was wir sind? Und was hat das mit dem Verhältnis zu unserer Umwelt und zu unseren Mitmenschen zu tun?“

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DIE WELT 2.12.2014

Im gleichen Monat Fatima Abbas in der FAZ:
„Bisher hat das Festival zweimal in Mainz stattgefunden. Dieses Jahr ist das Festival nach Frankfurt gekommen, zum umfangreichen Begleitprogramm gehörten Partys, Konzerte und ein „konsumkritischer Stadtrundgang“. Viele freiwillige Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Das Programm hat Mahr mit einem kleineren Team von „drei, vier Leuten“ zusammengestellt. Doch die 200 eingesandten Kurzfilme, aus denen die zehn besten für den Reflecta Artivist Award nominiert wurden, hat sie alle selbst angesehen.
…. Die Idee zu Reflecta hat die damalige Philosophiestudentin bereits im Jahr 2005 in Valencia entwickelt: „Ich war 25, als ich mit Reflecta anfing. Ich war noch ein Baby.“ Geplant war eigentlich ein zeitlich begrenzter Studienaufenthalt. Doch bald zogen sie die spanischen Künstlerkreise in ihren Bann. 2008 in Valencia organisierte Mahr ihr erstes Filmfestival. Schon damals standen die Beziehung zwischen Umwelt und Mensch und Fragen nach der Identität im Vordergrund.“

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FAZ 12.12.2014

In seiner Förderzusage betonte Reinhard Sczech:
„Besonderen gefallen haben wir daran gefunden, wie in den Projekten soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Wirtschaft sowie alternative Lebensmodelle kreativ zusammengebracht werden. Beeindruckend ist das ehrenamtliche Engagement, mit dem Reflecta e.V. thematische Film-Veranstaltungen organisiert, bei denen neben Filmvorführungen, Konferenzen, Ausstellungen, Konzerte auch die Verbreitung von Informationsmaterial reflectalogogrn-page-001_transpaerent_mediumzugeschntittenihren Platz finden.“

Reflecta auf Facebook

Der Fluch der bösen Tat

ein unnachahmliches Buch von Peter Scholl-Latour:

Der Fluch der bösen Tat: Das Scheitern des Westens im Orient

[aus einer Kundenrezension (user „sparferkel“) eines großen online Versandhauses 2014]

Bei Rezipienten vorwiegend westlicher Politikaufführungen sowie der dazugehörigen Medienberichterstattung, welche sich angesichts vielschichtig-komplizierter Themen aus Richtung Ost-Südost in schöner Regelmäßigkeit statt durch Meinungsvielfalt vielmehr durch Rudelbildung „auszeichnet“, sorgen die fundierten Widerworte im finalen Werk des letzten großen Welterklärers Scholl-Latour immer wieder für echte Aufatmer. „Endlich…“, so freut man sich innerlich an vielen Stellen, „…hält mal jemand argumentativ fundiert dagegen!“. In seiner unnachahmlichen Art macht der leider kürzlich verstorbene Scholl-Latour wieder einmal klar, dass lokale Konflikte wie die Krisen in der Ukraine oder im Gaza-Streifen und die unmöglich vorhersagbaren Entwicklungen in der arabischen Welt bei weitem nicht derart simpel zu durchschauen und von außen leicht beeinfluss- oder gar lenkbar sind, wie uns manche  einfachen Welterklärer gern glauben machen.

peterSchoolLlatour
Der Autor beleuchtet, wie die vermeintlich Mächtigen der Welt hinter der polierten Diplomatie-Fassade unbeirrt auf schmutzige Spielchen wie Geheiminterventionen und Desinformations-Kampagnen setzen. Wie sie Probleme, die sie mangels Hintergrundwissens nicht verstehen, mit folglich ungeeigneten politischen oder militärischen Mitteln zu lösen versuchen und so oft alles nur noch schlimmer machen. Die Einmischungen und das belehrende Auftreten der USA, Großbritanniens sowie auch der Bundesrepublik beispielsweise im Nahen Osten und anderen Krisenherden kritisiert Scholl-Latour teils scharf, aber immer begründet und mitunter stark personalisiert (mit einem besonders freundlichen Gruß an die Kanzlerin). Auch die im aktuellen Ukraine-Russland-Konflikt vorherrschende einseitige Berichterstattung der Medien, die sich kaum Zeit für tiefer gehende Analysen nehmen und den vermeintlich ohnehin überforderten Rezipienten lieber mundgerechte Häppchen in Schwarz-Weiß servieren, geht der Autor berechtigt hart an und versucht zu vermitteln, dass ein bisschen mehr Objektivität der ganzen Sache nicht unbedingt abträglich wäre.

Einige schlaue Menschen werden Scholl-Latour vermutlich Anti-Amerikanismus vorwerfen. Anderen (oder auch denselben) ist er ggf. eine Spur zu Putin-freundlich. Selbst, wenn diese Leute richtig lägen – was sie nicht tun: Mir persönlich ist eine bisweilen vielleicht etwas kontroverse zweite Meinung allemal lieber als gar keine. Am Ende aber kann man als Leser schon irgendwie ahnen, dass die posthumen Kassandrarufe Scholl-Latours letztlich wohl (wieder einmal) auf den Fluren der Politik verhallen werden – bis man hinterher irgendwann (wieder einmal) wird zugestehen müssen: Der Mann hatte eben doch recht.

 

Gesund Essen

Jeder kann frei entscheiden, wie er sich ernährt und hat damit großen Einfluss auf seine Gesundheit und die Umwelt. Nur was ist eigentlich gesunde Ernährung? Es werden immer wieder dieselben Ammenmärchen erzählt: Erstens die übliche Ernährung sei ideal für den Menschen oder gar zweitens, dass Ernährung mit Gesundheit nicht viel zu tun habe.
In diesem Film wird auf die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit eingegangen. Unbedingt sehen sagt Tante Olga!

Was uns wirklich nährt

Film von Angelika Wörthmüller

So konnte der kanadische Forscher Richard Beliveau mit seinen Forschungen an der Universität Montreal nachweisen, dass bestimmte Lebensmittel sogar vor Krebs schützen. Ob in der Naturheilkunde oder der Ayurveda-Medizin – immer mehr medizinische Konzepte setzen in ihren Therapieangeboten auch auf eine Ernährungsumstellung. Kann man sich also wirklich gesund essen? Der Film zeigt, welche Antworten Ernährungswissenschaftler auf diese Frage geben können.

Klar wird dabei das, was tagtäglich auf dem Speisezettel steht, hat einen weitaus größeren Einfluss auf die Gesundheit, als weithin bekannt ist. Nicht zuletzt berichten Patienten von überraschenden und erstaunlichen Heilungserfolgen, die eine Ernährungsumstellung brachte…

Indoor Farming

INFARM entwickelt Nahrungsmittel-Anbaumethoden für drinnen (“indoor farming”). Es werden Lösungen entwickelt, um Lebensmittel auf eine effiziente Weise wachsen zu lassen.

Die Idee von INFARM zielt darauf ab, das Nahrungsmittel-Versorgungssystem zu dezentralisieren und in Städten neue Möglichkeiten zu schaffen, produktiv zu sein, auch in Bezug auf die Lebensmittelherstellung.

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Schwerpunkt ist Blattgemüse, da das kleiner ist und schneller wächst als ein Obstbaum oder Früchte tragende Pflanzen wie Tomaten oder Gurken. Die Sczech-Stiftung hat sich an einem INFARM Projekt auf Indiegogo beteiligt. Dort wollten die INFARMer 15.000 Euro für ihr Ziel: Konzeption, Produktion und Lieferung eines „Microgarden“ einsammeln. 25.757 Euro sind es geworden. Das Projekt läuft und wir sind gespannt.

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